„Meine Zeichnungen regen an und lassen sich nicht bestimmen. Sie legen nichts fest. Wie die Musik versetzen sie uns in die vieldeutige Welt des Unbestimmten.“
— Odilon Redon, À soi-même
In seinen Aufzeichnungen À soi-même schreibt Redon über sein Leben, seine Kunst und andere Künstler*innen. Dabei wird deutlich, dass er Kunst nicht als etwas völlig Festgelegtes verstand. Manche seiner eigenen Werktitel empfand er bereits als zu bestimmend, da es ihm wichtig war, dass sie unterschiedliche Vorstellungen zulassen. Diese Offenheit fand Redon auch in der Musik wieder.
Quelle: Odilon Redon, À soi-même: Journal (1867–1915), notes sur la vie, l’art et les artistes, Paris 1922. Übersetzung aus dem Französischen.
ÜBER MICH
Musik bedeutet für mich Kommunikation – mit dem Werk, mit dem Publikum und mit mir selbst.
Beim Spielen ist mir wichtig, offen zu bleiben und nicht alles im Voraus festlegen zu wollen. Jede Aufführung ist anders – durch den Moment, den Raum und die Menschen, die zuhören. Genau das macht Musik für mich lebendig.
Fotografie: Victor Marin • Villa Grünau, Kennelbach • 17. Mai 2024
KOMMENDE KONZERTE
30. September 2026
18:00 – 19:00 Uhr
Krone in Au
PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett Es-Dur, KV 452
Largo – Allegro moderato · Larghetto · Allegretto
Ludwig van Beethoven
Quintett Es-Dur, op. 16
Grave – Allegro ma non troppo · Andante cantabile · Rondo: Allegro ma non troppo
Fotografie: Victor Marin • Vorarlberg Museum, Bregenz • 11. Oktober 2022
AUSGEWÄHLTE AUFNAHME
Claude Debussy
Estampes
I. Pagodes
22. Januar 2026
KONTAKT & ANFRAGEN
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